Funk-Alltag - Radioham DK3JB

Amateurfunk-Homepage von DK3JB
DARC-Ortsverband Siegerland DOK O16 • QRA: JO40AV
CQ, CQ, CQ de DK3JB ... DK3JB ... DK3JB ... DK3JB ... come in please ...

Title
Direkt zum Seiteninhalt
Stand: 5. November 2020
Was man als Funkamateur so alles erlebt ... Erinnerungen

Am 28. September 1975 hatte ich auf dem 80 Meter Band eine Funkverbindung mit einer (angeblichen) Sonderstation der Österreichischen Luftstreitkräfte, die das Call „OEX 3 Wien" führte. Da es durchaus solche Sonderrufzeichen geben kann, erschien mir dieser Funkkontakt durchaus realistisch und plausibel. Trotz des sehr guten Signales fiel allerdings auf, dass die verwendete Frequenz auf 3,634 MHz unstabil war und „wanderte" - was für eine solche Station eigentlich seltsam war. An was ich mich noch erinnern kann, war, dass der (Schwarz)-Funker nach Nennung meiner Stationsdaten erzählte, „man sei eine Schuhnummer größer bestückt".
Der Sachverhalt klärte sich nach drei Jahren auf, als ich meine Bestätigungskarte - die QSL - Ende März 1978 mit dem Hinweis zurück erhielt, dass sich jemand mit mir einen „dummen Streich" erlaubt hätte. - Untenstehend der komplette Ablauf dieser Angelegenheit, die durchaus zum Schmunzeln verleiten kann - im heutigen Jargon einfach ein „Fake".
Anmerkung zu „IRC":
Das ist ein „Internationaler Antwortschein" - eine Art Coupon, gegen dessen Vorlage der Empfänger ein Postwertzeichen seines Landes erhält, um den Wunsch des Absenders für eine Rückantwort nachkommen zu können. Die Briefmarke muss esr somit nicht selbst bezahlen. Der Absender hat den Empfänger damit quasi von eigenen Kosten entlastet.

Die von mir an die Fake-Station „OEX3 Wien" damals versandte QSL-Karte:



Das Antwort-Schreiben (mit Rücksendung der QSL-Karte und beigefügtem IRC) vom Leiter der AMRS
(AUSTRIAN MILITARY RADIO SECTION) Dr. Eisenwagner, MjrdhmtD (Rufzeichen OE5REB):




Zurück zum Seiteninhalt